Der von der Bundesregierung am 6. Juli 2026 beschlossene Regierungsentwurf für den Haushalt 2027 sieht drastische Einsparungen im Bereich der Integrationskurse vor. Die Mittel für die Kursdurchführung sollen von zuletzt über einer Milliarde Euro auf rund 590 Millionen Euro sinken – der größte Einzelkürzungsposten im gesamten integrationsrelevanten Haushalt. Auch berufsbezogene Deutschkurse und die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung sind betroffen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Natalie Pawlik, warnte vor einer „kaputtgesparten“
Integrationsinfrastruktur und kündigte an, sich im weiteren parlamentarischen Verfahren für eine angemessene Finanzausstattung einzusetzen.
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